FC-Reise ins Tessin

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Unvergessliche Tage bei schönstem Wetter

Als Reiseleiter ist man immer gespannt: Gibt es noch Abmeldungen und erscheinen alle am Reisemorgen? Es klappte: 24 Teilnehmende bestiegen nach und nach unseren Reisezug und in Zürich waren wir vollzählig.

Wegen Überlastung der Gotthardlinie fuhren wir über das Freiamt dem Süden zu und staunten, wie schnell wir durch den Alpentunnel Bellinzona erreichten. Dort empfingen uns unsere Tessiner Reiseleiter Simona und Hans Mauch. Nachdem wir die Rucksäcke verstaut hatten, spazierten wir durch den Samstagmarkt und verpflegten uns alla Italiana in einem bellinzonesischen Restaurant. Über das Schloss „Uri“ kehrten wir wieder zum Bahnhof zurück. Mit Bahn und Bus fuhren wir an den Hang oberhalb von Gamborogno. Unser erster Marsch begann, zuerst geradeaus, später abwärts. Der Zwischenhalt auf der Alp „Sass da Grüm“ war hochwillkommen. Gegen Abend trafen wir in unserem Hotel „La Campagnola“ in Vairano ein. Ein kurzes Schwimmen im Hotelbassin lockerte unsere müden Muskeln. Wir wurden köstlich verpflegt und bekamen die Unterhaltung von einer Hochzeit mit. Je nach Durst und Müdigkeit suchten wir unsere Hotelzimmer auf.
Nach einem feinen Morgenessen fuhren wir nach Magadino an den Lago Maggiore.

Das Schiff brachte uns nach Locarno. Trotz der vielen Touristen erreichten wir dank der ortsbekannten und italienisch sprechenden Simona schnell das Funicolare, die Luftseilbahn und den Sessellift. Auf Cardada und dem Cimetta genossen wir die herrliche, etwas dunstige Aussicht über die Region um Locarno. Mit einem Blick sahen wir vom tiefsten Punkt der Schweiz, dem Lago Maggiore, zum höchsten Punkt, dem Monte Rosa. Weiter gings auf die abwärts führende Sonntagswanderung mit dem Mittagshalt in der „Capanna Lo Stallone“. Hier wurden wir mit einem vorzüglich mundenden Polentabuffet überrascht: der kulinarische Höhepunkt der Reise! Nach einem Verdauungsspaziergang gings zurück nach Locarno. Schnell noch ein Abschiedsbier am See, dann machten wir uns auf den Heimweg und erreichten in einem kühlen Extrazug durch den Gotthard und wieder über das Freiamt unsere Wohnorte.

Diese gut gelungene Vereinsreise stärkte sicher das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des FC Kulm und ermöglichte Begegnungen mit alten Bekannten unseres Clubs. Wir freuen uns bereits auf die nächstjährige Reise, die, wieder am letzten Augustwochenende, ins Schaffhausische führt.

Hugo Wasser, Reiseleiter