FC Kulm-Reise 2016

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Herrliche Gegend, prächtiges Wetter

22 Reiseteilnehmer aus der halben Schweiz trafen sich über das letzte Augustwochenende zur legendären FC-Reise des FC Kulm. Bei Kaiserwetter fuhr man über Aarau – Zürich nach Unterterzen. Dort ging es mit der Schwebebahn hinauf nach Tannenboden in den Flumserbergen. Ein prächtig blauer Himmel, das dunkle Blaugrün des Walensees und die Bergkette der Churfirsten bildeten die Kulisse dieser schönen Landschaft.
Im Haus „Steinbock“ bezogen wir die Zimmer und deponierten die schweren Rucksäcke. Eine erste kurze Wanderung nach Tannenheim stand an und mit der Schwebebahn wurde der Mittagshaltort Prodalp erreicht. Frisch gestärkt fuhren wir auf den Brodkamm. Dort schnürten wir zum zweiten Mal unsere Wanderschuhe zum Marsch auf den Maschgenkamm. Nach einem Gipfeltrunk schwebten wir mit der Bahn hinunter nach Tannenboden und nahmen den Abendspaziergang „Grappaweg“ unter die Füsse. Im Restaurant „Alp Tannenboden“ gab es aber eher ein Bier als einen Grappa. Im Hotel „Steinbock“ duschten wir den Schweiss vom Körper, genossen das Nachtessen und prosteten uns im Freien mehr oder weniger lang in die Nacht hinein zu.

Frisch gestärkt fuhren wir am Sonntagmorgen erneut auf den Maschgenkamm und erreichten mit einer weit ausschweifenden Talwanderung unseren Znünihalt Seebenalp. Dort wurde der Durst gelöscht und über einen Waldweg erreichten wir das Berggasthaus „Chrüz“. Auf der vollbesetzten Terrasse stärkten wir uns für die bevorstehende Rodelabfahrt. Sie liess unsere Frauen- und Männerherzen höher schlagen und uns auf der langen Talfahrt als kühne Piloten fühlen. Ein Abschlusstrunk in unserem Übernachtungshotel leitete die Heimfahrt über Sargans – Zürich – Aarau ein.

Wir Kulmer FC-Veteranen verbrachten mit leichten Wan¬derungen, bester Verpflegung, bei herrlichem Sommerwetter, in einer wunderschönen Gegend der Schweiz ein vergnügtes und erlebnisreiches Wochenende. Zum Abschluss wurde bereits die nächstjährige Durchführung verabredet: Am 26./27. August 2017 soll die FC-Reise ins Tessin führen.

Hugo Wasser